BergBienen

FerienInsekten

Heupferde, Hummeln, BergBienen und jede Menge anderer Insekten genießen im Kanton Wallis in der Schweiz Zeit ihres Lebens einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Berge. Das können wir leider nicht von uns behaupten, aber wir hatten immerhin in den letzen zwei Wochen die Gelegenheit, es ihnen gleichzutun. Auf den wundervollen Bergwiesen mit Karthäusernelken, Glockenblumen, Schafgarben und unzähligen anderen Wiesenblumen summt, schwirrt und hüpft es unentwegt. Das habe ich ganz entspannt und mit großer Zufriedenheit wahrgenommen und ausnahmsweise einmal fast keine Fotos gemacht, denn ich war ohne meine Kamera und meist sogar ohne mein Handy unterwegs. Wir haben wandernd täglich viele Kilometer und auch Höhenmeter zurückgelegt, die gute Luft genossen und eine schöne Ferienzeit in Grächen verbracht.

Ein Ausflug führte uns nach Zermatt und mit der Gornergratbahn auf den Gornergrat (3089 m ü. M.). Die letzte Etappe legten wir zu Fuß zurück, und ich staunte über die abwechslungsreiche Pflanzenwelt. Zur Artenvielfalt der Zermatter Flora gehören sieben endemische Pflanzen, also Pflanzen, die nur in diesem begrenzten Gebiet vorkommen. Manche davon stammen sogar aus der Zeit vor der letzten Eiszeit, z.B. die Niedrige Teufelskralle (Phyteuma humile), auch Niedrige Rapunzel genannt. Darüber kann man ja wirklich nur staunen. Vor zwölf Jahren waren wir im September schon einmal auf dem Gornergrat unterwegs. Damals habe ich weder auf Pflanzen noch auf Insekten geachtet. Doch sollten wir noch einmal im Sommer dort Urlaub machen, werde ich besser vorbereitet sein. Vielleicht ist dann der Botanische Lehrpfad Zermatt unser Ausflugsziel …

Wir kommen bestimmt wieder!

Die höchste von mir gesichtete BergBiene auf 2815 m ü. M. (Rotenboden, Gornergrat) am Thymian

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