Rotkehlchen

FeiertagsVogel

Der frühe Vogel fängt die Haferflocke, und der frühe Fotograf bekommt das Rotkehlchen vor die Linse!

Normalerweise sind meine Fotos von den Tieren auf der Dachterrasse Schnappschüsse und entstehen eigentlich eher spontan. Für das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) aber, den bei uns nach Umfrageergebnissen wohl beliebtesten Vogel, habe ich mich heute am Feiertag morgens um halb sieben eine Stunde auf die Lauer gelegt. Das Haus ist noch ruhig, weil alles noch schläft, das Rotkehlchen ist schon wach und verkündet es mit seinem Gesang. Man kann immer hören, wenn es sich nähert. Den hübschen Vogel zu fotografieren macht das jedoch nicht einfacher. Denn kommt eine Meise angeflogen, so macht sie sich lautstark bemerkbar und schimpft über die unnötige Störung durch mich in ihrem Revier. Kommt ein Sperling, geschieht dies oft mit Getöse und recht wildem Geflatter. Das Rotkehlchen aber nutzt die Gunst des Tumultes und huscht unauffällig und leise von der Seite heran. Es schnappt zielgenau einen Schnabel voll Futter – und ist mit seiner Beute dann auch schon wieder weg … Genau dabei aber habe ich es nach einer Stunde gerade noch fotografiert und gebe mich mit diesem Foto auch vollstens zufrieden. Das Rotkehlchen ist satt, und ich mache jetzt Frühstück. 

Hier wurde bereits gut gefrühstückt

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