Offene Gartenpforte

Soll ich, soll ich nicht?

Offene Gärten, die Besucher anlocken,

freundliche Menschen, die sich über ihre Gärten austauschen,

Inspirationen für den eigenen Garten, …

ich wäre so weit …

Die Aktion “Offene Gartenpforte Rheinland” findet unter ähnlichen Namen in unterschiedlichen Bundesländern statt und geht auf eine Initiative aus England aus dem Jahre 1925 zurück. Königin Alexandra, die Gemahlin von König Edvard VII, hatte sich zu ihren Lebzeiten für Arme und Kranke engagiert. Nach ihrem Tod wurden zu ihrem Andenken Gärten in England gegen Eintritt geöffnet um Geld für die Krankenpflege einzunehmen. Die Idee fand schnell Anklang in weiteren Ländern, in denen die Aktion ebenfalls zu wohltätigen Zwecken durchgeführt wurde. In Deutschland öffneten Gärten erstmals zu Beginn der 1990er Jahre für eine breite Öffentlichkeit, die erste “Offene Gartenpforte Rheinland” fand im Jahr 2002 statt. Zunächst beteiligten sich 50 Gärten, bis heute ist die Anzahl schon auf 300 Gärten angestiegen, wobei der Besuch kostenlos ist.

Wären gerade andere Zeiten, ich hätte große Lust gehabt anzurufen und zumindest mal zu fragen, ob man auch als Balkongarten an der “Offenen Gartenpforte Rheinland” teilnehmen kann. Evtl. mit Voranmeldung, damit es zu keinem zu großen Besucheransturm auf der Dachterrasse kommt. Wenn jedoch schon in den aktuellen Bedingungen zu lesen ist, dass ein gesonderter Ein- und Ausgang gewährleistet sein muss, erübrigt sich dieser Anruf leider und bestätigt mein unentschlossenes Bauchgefühl. Aber auch wenn die Teilnahmefrist für dieses Jahr heute abläuft, bin ich mir sicher, es werden wieder andere Zeiten kommen. Und bis dahin haben alle Gartenbesitzer noch ein bisschen mehr Zeit, ihren Garten in einen Traumgarten zu verwandeln!

In diesem Jahr bleibt sie zu, die Türe zum Hortus Aquis, im nächsten Jahr sieht's bestimmt anders aus!

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