Lauch

PorreeProbleme

Ich habe es wieder getan … Auch in dieser Saison versuchte ich mein Glück mit einer Porreestange. Nachdem es im vergangenen Jahr wunderbar funktioniert hatte, habe ich in diesem Frühling erneut eine Stange im Bauernlädchen unseres Vertrauens erstanden und eingepflanzt, um den Bienen und Hummeln eine Freude zu bereiten. Spezialisierte Wildbienen werden durch eine Lauchblüte zwar nicht unterstützt, aber man muss ja auch einmal an die breite Masse denken!

Für meine Aktion stand wie üblich kein leeres Pflanzgefäß zur Verfügung. Also wählte ich ein freies Plätzchen in einem Topf, in welchem schon Polsterphlox, Garten-Hyazinthen sowie botanische Narzissen ein Zuhause gefunden hatten. Löchlein graben, etwas Kompost mit hinein geben (der eher für die Blumenzwiebeln als die Lauchstange gedacht war …), und zum Schluss den Hauptakteur, die Lauchstange, einpflanzen. Das war am 19. Mai. Im Laufe der Zeit schob sich die Knospe nach oben, ein lustiges und hoffnungsvolles Bild!

Fröhliches Ensemble ...
... und trauriger Anblick

Doch leider gab es in der bisher so hoffnungsvollen Geschichte eine abrupte Wende: Der Stängel des Porrees schien ins Unermessliche wachsen zu wollen, machte dabei lustige Kurven und ließ sich auch von einem hübschen Rankgerüst und meiner Anklammerei nicht davon abhalten, am 11. Juli durchgefault in zwei Teile zu brechen. Hat man sowas schon gesehen? Da war die Lauchfliege am Werk, wie ich unschwer erkennen konnte. Zusätzlich hatte der Kompost zu dem unverhältnismäßigen Wachstum des Stängels geführt, und schon war es passiert, die breite Masse hatte leider Pech gehabt, und die vorsichtig erblühende Blüte durfte sich den Hortus nun von drinnen angucken …

Aber: nächstes Jahr gibt es ein LauchstangenComeback! Garantiert !!!

An diesem Platz bereitete die lustige Lauchstange wenigstens mir noch Freude

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