Gewöhnlicher Hornklee

KleeGlück

Zugegeben, nach KleeGlück sieht mein Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) gerade nicht aus, denn er wurde eben umgepflanzt. Allerdings hat er grundsätzlich durchaus allen Grund glücklich zu sein! Denn er wohnt in diesem Sommer auf einem privilegierten Sonnenplatz im Hortus, und das war nicht immer so …

Vergangenes Jahr teilte er sich einen Balkonkasten mit den Wiesenblumen, wuchs zunächst unbekümmert heran, musste aber bald schon um seinen Platz kämpfen. Den Winter überdauerte er unbeschadet, zumindest konnte ich im Frühling einige wenige klitzekleine Triebe erkennen. Ich setzte ihn in einen größeren Kübel um, zusammen mit der Rosen-Malve (Malta alcea) und Tripmadam (Sedum reflexum). Dann kamen nochmal frostige Nächte und das war’s mit seinen kleinen zarten Trieben … Jammerschade, ich war ziemlich traurig, denn die Staude gefällt nicht nur mir, sondern bietet zudem wertvolle Nahrung für zahlreiche Wildbienen. 

Ich ärgerte mich, es nicht früher bemerkt zu haben, sonst hätte ich bei meiner diesjährigen Wildstauden-Bestellung natürlich eine neue Pflanze mitbestellt. Doch ich musste nicht lange traurig sein. Der Hornklee hatte vorgesorgt und – wie Wildstauden nun einmal sind – seine unzähligen Samen hemmungslos verbreitet. Und das mit Erfolg! Wenn man genau hinschaut, entdeckt man ihn inzwischen so ziemlich überall auf der Dachterrasse:

KleeGlück im Wildstaudenkasten ...
... KleeGlück bei der Kätzchenweide ...
... KleeGlück in sämtlichen Pflasterfugen ...
... KleeGlück im Wiesenblumenkasten ...

 … ich hätte noch unzählige weitere Fotos machen können! So viel KleeGlück, ich kann’s gar nicht fassen!

An der Mutterpflanze sieht man nur noch abgestorbene Triebe aus dem Vorjahr, Wiesenblumen nutzten sofort diese Chance

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